Heurigen Zeitung
Heurigen Zeitung

Neue Heurigen Zeitung 

In der Februar-Ausgabe der Heurigen Zeitung:

 

- Ein großer Bericht über die Wein- & Obstbauschule Krems, wo viele junge Winzerinnen und Winzer aus Perchtoldsdorf und Brunn ihre profunde Ausbildung absolviert haben und absolvieren.

 

- Weiters stellen wir Ihnen eine liebenswerte und traditionsreiche Vereinigung vor – die Hoch- und Deutschmeister 1809 Perchtoldsdorf. 

 

- Faschingszeit ist Sektzeit. Getreu diesem Motto informieren wir über einige interessante historische Details aus der Geschichte der Sektherstellung, etwa, dass in Perchtoldsdorf der Drahtkorken erfunden wurde.

 

- Den Wein des Monats, einen besonderen Rheinriesling, präsentiert diesmal Jungwinzer Maximilian Distl, der auch einige interessante Hobbys hat.

 

Außerdem berichten wir über den Seniorenball in der Burg und bringen eine Vorschau auf den Haurerball, den Feuerwehrball und die Jungweinpräsentation in Brunn.

 

Die Heurigen Zeitung gibt es bei den meisten Heurigen, in der Raiffeisenbank und Oberbank (Wienergasse) sowie im Infocenter und einigen Restaurants.

LIEBE HEURIGENWIRTE! Auch Sie können die Heurigen Zeitung bei uns bestellen und Ihren Gästen gratis mitgeben. Nähere Infos unter T.: 0664 1141 009 oder über Mail office@heurigenzeitung.at

Jungweinverkostung der Brunner Winzer

Weinbauvereinsobmann Andreas Wieninger mit Brunner Bgm. Dr. Andreas Linhart (re.) und Bezirkshauptmann Dr. Philipp Enzinger

Zum 17. Mal veranstaltete der Weinbauverein Brunn am Gebirge am 21. Februar seine jährliche Jungweinverkostung.

In der Heeresbekleidungsanstalt präsentierten die Brunner Hauer vor zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ihren neuen Jahrgang.

Es gab 32 Weißwein- und 14 Rotweinsorten der Winzer Beranek, Niegl, Gallhuber, Riegler, Wieninger, Sulzer und Harrauer. Außerdem konnte man einen Rose und zwei Spätlesen – eine Ruländer Spätlese 2009 vom Weinbau Sulzer und eine Neuburger Auslese Ried Brunner Berg vom Weingut Niegl – verkosten.

Der Zweigelt soll künftig "Blauer Montag" heißen

Weil der Namensgeber von Österreichs beliebtester Rotweinsorte, dem Zweigelt – der aus Hitzendorf bei Graz stammende Friedrich Zweigelt (1888 - 1964) eine unrühmliche Nazi-Vergangenheit hat, soll der Zweigelt jetzt in "Blauer Montag" umbenannt werden. Das fordert jedenfalls die Aktion "Abgezweigelt" des "Instituts ohne direkte Eigenschaften". Zwei Weinhauer aus dem Weinviertel und der Wachau sollen sich bereits gefunden haben, den Blauen Montag zu vertreiben. Botaniker und Rebenzüchter Friedrich Zweigelt gelang 1922 an der Weinbauschule Klosterneuburg die Kreuzung der Sorten St. Laurent und Blaufränkisch. Er nannte den Wein Rotburger. Erst nach seinem Tod wurde 1975 die Rebsorte nach ihm, also Zweigelt, benannt. 

Ob die Abschaffung des Namens Zweigelt bei den Heurigenbesuchern und Weinliebhabern breite Zustimmung finden wird, darf allerdings bezweifelt werden. Denn das Institut ohne direkte Eigenschaften" ist nichts anderes als der "Perinetkeller" im 20. Wiener Gemeindebezirk, das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten Muehl, Nitsch & Co. 

Kampagne gegen Einsamkeit beim Heurigen

Alt-LH Pröll und Häupl mit Winzern der Region Traisental. Auf dem Tisch das Taferl "Huck di zuwa". Foto: fischer-media.at

24 Winzer aus dem Traisental haben jetzt eine  Kampagne gegen Einsamkeit gestartet. Unter dem Motto „Schau rein und huck di zuwa“ ermuntern sie mittels eines Tischkärtchens alleinstehende Menschen, sich beim Heurigen zu anderen dazuzusetzen. Oft sind ja gerade unter den Heurigenbesuchern viele Alleinstehende, weil sie keinen Partner mehr haben oder noch nie einen hatten. Da hat man vielleicht Hemmungen, sich allein an einen Tisch zu setzen oder andere zu fragen, ob man sich dazusetzen darf.

 

Angenehmer Nebeneffekt für die Heurigenwirte: Wo man sich wohl fühlt und mit anderen ins Gespräch kommt, wird auch mehr konsumiert.

 

Auch prominente Unterstützer für die Aktion gibt es bereits: Die Alt-Landeshauptleute Erwin Pröll und Michael Häupl sind quasi Paten und unterstützen diese Kampagne, da die Isolation in der Gesellschaft immer mehr zunehme, so Pröll.

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© Lothar Schwertführer