Heurigen Zeitung
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Neue Heurigen Zeitung: 2 Kellnerinnen erzählen

Die Mai-Ausgabe der Heurigen Zeitung liegt seit kurzem bei den Heurigen von Perchtoldsdorf, Brunn, Gießhübl und Mauer gratis zum Mitnehmen auf.

 

Die Hauptstory widmet sich diesmal zwei langjährigen Kellnerinnen, Grete Sulzer und Hansi Berger aus Perchtoldsdorf. Sie erzählen ihre Geschichte, was sie alles an Skurrilem in 34 gemeinsamen Jahren erlebt haben.

 

Weitere Themen: Kardinal Christoph Schönborn stattete dem Heurigen Lentz in Mauer einen Besuch ab. – Weihbischof Franz Scharl besuchte den Heurigen Mayerhofer in Gießhübl. – Der Heurigen von Karl und Karin Wölflinger in der Krautgasse wurde als TOP-Heuriger ausgezeichnet. – Toni und Birgit Nigl setzen wie die meisten ihrer Kollegen jetzt auf Bio-Boxen statt Plastik für übrig gebliebenes Essen. – Winzer des Monats ist Andreas Beranek aus Brunn, der seinen Rotgipfler vorstellt. – Ein neues Buch über die Schönheiten des Wienerwaldes ist soeben erschienen. – Erfolgreiche Radbörse der Grünen in Perchtoldsdorf.

 

Diese und viele anderen Informationen lesen Sie in der neuen Heurigen Zeitung. Fragen Sie bei Ihrem Heurigen nach der Zeitung.

Jungweinverkostung der Brunner Winzer

Weinbauvereinsobmann Andreas Wieninger mit Brunner Bgm. Dr. Andreas Linhart (re.) und Bezirkshauptmann Dr. Philipp Enzinger

Zum 17. Mal veranstaltete der Weinbauverein Brunn am Gebirge am 21. Februar seine jährliche Jungweinverkostung.

In der Heeresbekleidungsanstalt präsentierten die Brunner Hauer vor zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ihren neuen Jahrgang.

Es gab 32 Weißwein- und 14 Rotweinsorten der Winzer Beranek, Niegl, Gallhuber, Riegler, Wieninger, Sulzer und Harrauer. Außerdem konnte man einen Rose und zwei Spätlesen – eine Ruländer Spätlese 2009 vom Weinbau Sulzer und eine Neuburger Auslese Ried Brunner Berg vom Weingut Niegl – verkosten.

Der Zweigelt soll künftig "Blauer Montag" heißen

Weil der Namensgeber von Österreichs beliebtester Rotweinsorte, dem Zweigelt – der aus Hitzendorf bei Graz stammende Friedrich Zweigelt (1888 - 1964) eine unrühmliche Nazi-Vergangenheit hat, soll der Zweigelt jetzt in "Blauer Montag" umbenannt werden. Das fordert jedenfalls die Aktion "Abgezweigelt" des "Instituts ohne direkte Eigenschaften". Zwei Weinhauer aus dem Weinviertel und der Wachau sollen sich bereits gefunden haben, den Blauen Montag zu vertreiben. Botaniker und Rebenzüchter Friedrich Zweigelt gelang 1922 an der Weinbauschule Klosterneuburg die Kreuzung der Sorten St. Laurent und Blaufränkisch. Er nannte den Wein Rotburger. Erst nach seinem Tod wurde 1975 die Rebsorte nach ihm, also Zweigelt, benannt. 

Ob die Abschaffung des Namens Zweigelt bei den Heurigenbesuchern und Weinliebhabern breite Zustimmung finden wird, darf allerdings bezweifelt werden. Denn das Institut ohne direkte Eigenschaften" ist nichts anderes als der "Perinetkeller" im 20. Wiener Gemeindebezirk, das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten Muehl, Nitsch & Co. 

Kampagne gegen Einsamkeit beim Heurigen

Alt-LH Pröll und Häupl mit Winzern der Region Traisental. Auf dem Tisch das Taferl "Huck di zuwa". Foto: fischer-media.at

24 Winzer aus dem Traisental haben jetzt eine  Kampagne gegen Einsamkeit gestartet. Unter dem Motto „Schau rein und huck di zuwa“ ermuntern sie mittels eines Tischkärtchens alleinstehende Menschen, sich beim Heurigen zu anderen dazuzusetzen. Oft sind ja gerade unter den Heurigenbesuchern viele Alleinstehende, weil sie keinen Partner mehr haben oder noch nie einen hatten. Da hat man vielleicht Hemmungen, sich allein an einen Tisch zu setzen oder andere zu fragen, ob man sich dazusetzen darf.

 

Angenehmer Nebeneffekt für die Heurigenwirte: Wo man sich wohl fühlt und mit anderen ins Gespräch kommt, wird auch mehr konsumiert.

 

Auch prominente Unterstützer für die Aktion gibt es bereits: Die Alt-Landeshauptleute Erwin Pröll und Michael Häupl sind quasi Paten und unterstützen diese Kampagne, da die Isolation in der Gesellschaft immer mehr zunehme, so Pröll.

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© Lothar Schwertführer